Mittwoch, 3. Juli 2013

Sommerschnitt


Die Rosenblüte ist in vollem Gange, da kann man schon mit der Rosenschere spazierengehen. Denn die Einmalblühenden beginnen mit dem Sommeraustrieb.


 
'Hippolyte' beginnt sehr früh damit und die Blüten verschwinden unter dem Neutrieb.
Hier ist der halbe Busch zur Demonstration bereits freigeschnitten.

 


Die Blüten sind wieder in voller Pracht zu sehen!
 
Dazu werden die neuen Triebe grob über und neben den Blüten abgeschnitten, ohne auf Augen zu achten, nur aufpassen, dass man keine Knospen erwischt. Im September wird dann noch einmal nachgeschnitten. Rechts unten sieht man einen schwachen Trieb, den kann man nach der Blüte oder spätestens im März nächsten Jahres entfernen.

Dies gilt für alle einmalblühende Historische Rosen - nur von den Ramblern lässt man die Finger!

Bei den öfterblühenden Historischen - Portlands, Remontants, öfterblühende Bourbons und Moosrosen geht es so:
Verblühtes wird von Hand aus dem Knospenkreis mit dem Fruchtknoten ausgebrochen, damit alle Kraft in die restlichen Knospen geht und natürlich wegen der Optik!


Wenn alle Knospen eines Triebes auf- und verblüht sind, braucht man die Schere!



Hier am Beispiel von 'Rose de Resht'.
Man schneidet 1 bis 3 Blätter unterhalb der Blüten über einer Blattachsel, aus der dann die nächsten Knospen erscheinen werden. Man kann auch tiefer schneiden, um der Rose eine schönere Form zu geben.
 
Wer Moderne Rosen hat, hat selbst Schuld, dem kann ich nicht helfen....., aber es geht ähnlich, wie bei den öfterblühenden Historischen.

1 Kommentar:

  1. Hallo Rudolf,

    die Erklärungen zum Schneiden der einmal blühenden kommt grad wie gerufen, ich hab so ein paar aus der Form geratene und wußte nie genau, wann und wie ich schneiden soll. Morgen kommt der Griff zur Schere.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Lisa

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