Mittwoch, 11. Juni 2014

Sintflut und Sturm - zu früh gefreut!


Als ich meinen heutigen Rosen-Post schrieb, hatten wir in Lauterbach ein leichtes Gewitter und es gab nur kurz heftigen Regen, danach regnete es ganz harmlos weiter.  Als ich am Nachmittag in den 7 km entfernten Garten fuhr, traf mich der Schlag. Der Sturm hatte unsäglich gewütet und es müssen sich wahre Sintfluten durch den Garten ergossen haben.
 

Gestern standen noch alle Pfähle senkrecht.


Die Fingerhüte liegen alle flach, die Rittersporne sind fast alle abgebrochen.


Ein 5cm tiefer Bachlauf.


Diese Brocken lagen gestern dort noch nicht.


Hier entstand wohl ein Strudel...


Von hier wurden einige Eimer Erde auf meine Zufahrt gespült. 

Bis zum Wochenende des Offenen Rosengartens ist noch viel zu tun ....., Rosen müssen aufgerichtet, entwirrt und neu festgebunden werden ..... 
 
Zum Glück liegt mein Garten etwas höher als unser "Bächlein" Musel.

Aber Hoffnung blüht auf:


Die erste nicht frostgeschädigte Blüte von
Madame de Sancy de Parabeire. 


Kommentare:

  1. Wir fühlen mit.
    (Noch ist das Elsass verschont geblieben.)
    Auf dass bessere Zeiten kommen ...
    M&W

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  2. Das ist hart, ganz besonders, wenn am Wochenende Gäste kommen wollen! Rudolf, es kommen Menschen, die sicherlich für solche Situationen Verständnis aufbringen, wenn es eventuell nicht so perfekt aussieht. Hauptsache, langfristig sind die Schäden zu beheben.

    Viele Grüße, Ines

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    1. Danke Euch allen! Ich dachte ja, ich wäre gerüstet - das Dach vom Gartenhaus, das letztes Jahr fortflog, ist neu und sturmsicher, 100 zusätzliche Pflöcke und einige 100 m Sisalstrick sollten die Rosen vor Sturm schützen. Aber das reichte nicht. Das viele Wasser weichte den Boden tief auf, alles stand schief, der Sturm verfilzte die Rosenzweige, sodass sie nur mit Hilfe wieder hochkommen. In einigen Tagen wird es wieder passabel aussehen!
      Viele Grüße Rudolf

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  3. Hallo Rudolf,
    wie du dich nach diesem Schaden fühlst, kann ich gut nachvollziehen. Ich finde es immer schrecklich, wenn die ganze Zuwendung buchstäblich "den Bach hinunter geht".
    Ich öffne am Sonntag auch meinen Garten und zittere bei jeder Unwettermeldung. Bis jetzt regnete es mal, sonst zogen die schwarzen Gewitterwolken um uns herum.
    Ich hoffe, du bekommst noch rechtzeitig Ordnung und dein wunderbarer Rosengarten, den ich mir oft als stille Leserin ansehe.
    Viele Grüße,
    Anette

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  4. Oh lieber Rudolf,
    sei nicht traurig! Auch hier sind einige ( ich habe ja nicht so viele) Rosen gefleddert. Ich stehe davor und frage mich verzweifelt, wie soll ich die entwirren ohne etwas zu beschädigen . Meine jüngste half heute Morgen im Garten und sammelte Rittersporn der am Boden lag für die Vase! Dein Garten ist sicher trotzdem eine Pracht und der wahre Garten und Rosenfreund weiß ganz genau welch Herzblut in Deiner Arbeit steckt! Ich hoffe sehr, dass uns allen weitere heftige Unwetter in diesem Ausmaß erspart bleiben!

    Viele herzliche Grüße und viel Zuversicht für die kommende Zeit

    Alexandra

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  5. Lieber Rudolf,
    ach, Mensch! diese Unwetter sind dieses Jahr ganz besonders schlimm.
    Bei uns ging es einiger maßen gimpflich ab. Wir hatten dollen Regen und
    einige Rosen hats etwas heruntergedrückt. Aber es geht noch. Man weiß halt nie
    wie sich das Wetter entwickelt.
    Da hast du jetzt soviel Arbeit bis zum Wochenende. Ich drück dir die
    Daumen, dass du alles schaffst!
    Ganz viele liebe Grüße und viel Kraft
    sendet dir die Urte
    PS: Deine Alain Blanchard blüht übrigens schon :-)

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    1. Die Rosen sind wieder aufgerichtet, 2 gehäufte Schubkarren Stauden sind auf dem Kompost. Heute noch etwas Feinarbeit und den Boden lockern..... Geschafft!
      Liebe Grüße
      Rudolf

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  6. oh je, lieber Rudolf, da hat der Regen ganz schön was angerichtet...aber die Madame de Sancy de Parabeire ist wunderbar .
    Lieben Gruß Cordula

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