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Freitag, 31. Mai 2013

Rosen haben nicht nur schöne Blüten


Wer in einer Regenpause seine Historischen Rosen betrachtet, nicht abgelenkt durch die noch nicht vorhandene Blütenfülle, wird Schönes entdecken!



Junge Blätter und Stacheln von
'Duc de Bragance', Remontant, 1886 - Verdier 

 
 
'Rubin', Multiflora, 1899 - Schmidt
Der Neutrieb macht dem Namen alle Ehre!



Blairii No. 2, Bourbon, 1845 - Blair
streckt sich gen Himmel, hat aber die ersten Knospen an den auf dem Boden liegenden Zweigen



Und Himmelsauge, Setigera-Hybride, 1895 - Geschwind
lässt aus bewimperten Knospen auf himmlische Blüten hoffen und auch die Blattgründe sind extrem dicht und fein mit Wimpern besetzt.
 

Dienstag, 15. Mai 2012

Rosenknospen



Mit den Modernen Rosen kamen die langweiligen Knospen - leicht angespitzte Kelchblätter, glatt oder mit einigen Haaren oder feinen Borsten besetzt. 


Madame Grégoire Staechlin
Tee-Hybride, kletternd, 1927 - Pedro Dot, Spanien

Es begann schon bei den Bourbonrosen, d.h. es war vermutlich der Einfluss aus China.


Bourbon Queen
Bourbon, 1834 - Mauget, Frankreich 

Hier sieht man noch Überreste der üppigen Sepalen der Alten Rosen aus Europa und dem Orient.


Belle de Yèbles
Gallica, um 1830 - Desprez, Frankreich 


Rosa centifolia 'Major'
Centifolie - 16. Jahrhundert, Holland 


Madame Hardy
Damascena, 1832 - E. Hardy, Frankreich  

Die reich verzweigten Kelchblätter einer Gallica, Centifolie oder Damascena sind einfach herrlich.


Rosa centifolia 'Muscosa'
 Moosrose - vor 1720, Niederlande

Wenn dann durch eine Knospenmutation noch duftendes Moos entsteht, ist das Kunstwerk perfekt.

Noch einige Beispiele quer durch den Garten:



Yolande d'Aragon
Remontant-Hybride, 1843 - Vibert, Frankreich


Rosa alba 'Incarnata' 
Alba, 15. Jahrhundert oder früher - Europa


Königin von Dänemark
Alba, 1816 - J. Booth, Holstein


Adélaïde d'Orléans
Sempervirens-Hybride, 1826 - Jacques, Frankreich


Gilda
Multiflora-Hybride, 1887 - R. Geschwind, Östereich-Ungarn

Zum Schluss noch etwas ganz Besonderes, denn der 'Chapeau de Napoléon' ist keine Moosrose .


Rosa centiflolia 'Cristata'
Centifolie, 1826- Kirche, Schweiz


Die Auswüchse an den Sepalen sind Cristate, hahnenkammförmige Verbreiterungen. An zwei Kelchblättern erscheinen sie beidseitig, am dritten nur einseitig und geben der Rose den Namen von Napoleons Hut.