Sonntag, 24. November 2013

Herbstleuchten


In meiner Jugend kannte ich zwei Sorten von Hagebutten - die am Wegesrand, Rosa canina und die von einer Rugosa, die im Garten in einer wilden Hecke wuchs - es war deshalb unsere Heckenrose. Deren Früchte waren voll von erstklassigem Jucke-pulver, das wir Jungen uns gegenseitig in den Nackenausschnitt streuten. 
 

Alain Blanchard


Alba suaveolens


Belle Amour


Bobbie James


Bourbon Queen


Capitaine John Ingram


Champion of the World


Commandant Beaurepaire


Donau


Etna


Eulalia Lebrun


Ferdinand Pichard


Francis E. Lester


Frau O. Plegg


Gilda


Gloire de Guilan


Grand-Duc Alexis


Gruß an Teplitz


Henry Martin


Heroïne de Vaucluse


Honorine de Brabant


Jenny Duval


La Noblesse


Le Bienheureux de La Salle


Louise Odier


Marbrée


Marius


Madame d'Enfert


Madame Létuvée de Colnet


Nuits de Young


Parkzierde


Portland Crimson Monthly Rose


Princesse de Lamballe


 Rosa arvensis


Rosa gallica 'Violacea' - La Belle Sultane


Rose du Roi


Rubin


Saint Nicolat


Sea Spray


Sir Joseph Paxton


Souvenir de Leveson-Gower


Star of Waltham


The Garland


Tuscany superb


Variegata di Bologna


White Flight


Wild Eagle


Wild Goose


William Lobb


York and Lancaster
 
Wer hätte diese Vielfalt an Formen und Farben erwartet. Es sind sicherlich noch einige Rosen mehr, die bei mir Früchte produzieren. Die Bemoosten sind mir die Liebsten - am Besten schmecken die kleinen Kugeln von Rosa arvensis - hoch-
aromatisch und zuckersüß! Selbst dichgefüllte Blüten schaffen es gelegentlich, eine Frucht hervorzubringen, aber manchmal sind halbgefüllte Rosen ohne Frucht oder nur mit offenbar unbefruchteten - so ist die Natur!
  

Von 'Celsiana' hatte ich eigentlich etwas leuchtend Rotes erwartet!

Auch die noch grünen Hagebutten wurden alle erst in den letzten drei Wochen fotografiert!
  

Samstag, 16. November 2013

Es ist vollbracht


Die letzten drei neuen Rosen wurden vorgestern gepflanzt,


dabei zeigte sich der Vogelsberg wieder großzügig und lieferte einige schöne Steine für meine Mauern - vor über 10 Millionen Jahren wurden sie vom Gipfel über 10 km weit in meinen Garten geschleudert und bei jedem zweiten oder dritten Spatenstich kommt einer ans Tageslicht:



Der große Stein hat etwas Schweiß gekostet, bis er dort lag! Gestern habe ich dann endlich das Gemüseland umgegraben - im letzten Jahr war das schon im Oktober erledigt.  Aber ich muss Euch ja nicht erzählen, wie nass es dieses Jahr war. Bei jedem Schritt hatte ich trotzdem noch den halben Garten unter meinen Schuhen kleben - aber die Rosen lieben meinen schweren Boden! Der klebt natürlich auch dick an allem Arbeitsgerät. Zum Glück sind meine Wassertonnen noch gut gefüllt, sodass ich den Dreck erstmal einweichen konnte:



Jetzt kann alles weggeräumt werden! Übrigens, der 3-Zinken (mein liebstes Gerät für meinen Boden), erweiterbar auf 5 Zinken, ist ca. 80 Jahre alt und hat schon zig m² Garten bei meinen Eltern gelockert!
 

'Sir Joseph Paxton' stört sich nicht an den niedrigen Temperaturen und am Bodenfrost und will wohl Weihnachten noch blühen. 


Zum Schluss noch ein wärmendes Rezept, für diejenigen, die ihre Calendula noch nicht auf den Kompost geschmissen haben:


Ringelblumensuppe

Mengenangaben für 1 - 2 Teller:

1 mittlere Kartoffel und 1 Karotte schälen und fein würfeln.
In etwas Gemüsebrühe bzw. Wasser mit gekörnter Gemüsebrühe (kann man auch ganz einfach selbst herstellen) ca. 10 Min. kochen.
Dann 1 Handvoll Ringelblumenblätter (die grünen!) zugeben und nach einer Minute umdrehen. Das Gemüse sollte jetzt weich sein.
Mit dem Mixstab pürieren, einen Schuss Sahne dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken, schaumig pürieren und den Teller füllen.
Blütenblätter von 2-3 Blüten abzupfen und auf die fertige Suppe streuen. Mit gelben und orangenen Petalen sieht es besonders hübsch aus und die Blüten schmecken auch!

Guten Appetit und einen schönen Winter - aber vielleicht lesen wir uns ja noch!

Dienstag, 5. November 2013

Rosengeschichten



Jeder kennt die Geschichte, die sich hinter dem Namen 'York and Lancaster' verbirgt, die Vereinigung der streitenden Familien und ihrer Hausfarben bzw. Rosen in dieser Rose. Eine Rose und Geschichte besonders für Historien- und Adelsfreunde!


 
Aber die Geschichte dieser Rose, die ich letzte Woche als Ableger von der Rosenfreundin Silvia Schroth aus Babenhausen erhalten habe, übertrifft alles. Ich habe noch kein Foto gesehen, sie soll der 'Portland Monthly Crimson Rose' ähneln - ich bin gespannt auf die erste Blüte im nächsten Jahr.

Diese Rose ist Geschichte und Emotion pur! Auch wenn ich den Namen herausfinden sollte, es wird immer die Rose der Wolgadeutschen Familie bleiben! Deren Namen muss ich allerdings auch noch wiederfinden.....!